
Systemzeit 2361
Zentralstadt, Sektion Nordwest. Raia und Liam führen
ein sorgenfreies Leben im SYSTEM, behütet vor allen Unregelmäßigkeiten,
befreit von allen Schwächen und Leidenschaften. Arbeit, Essen,
Freizeit - alles ist perfekt durchorganisiert und zum Besten aller
geregelt.
Eines Tages aber stoßen Raia und Liam auf eine Gruppe von
Systemabweichlern, die aus einem alten Tagebuch erfahren hat, dass
noch eine andere Welt außerhalb ihres Kollektivs existieren
muss: eine Welt, in der es Gefühle und Leidenschaften gibt.
Liebe, zum Beispiel. Fasziniert vom Unbekannten, machen sich Raia
und Liam zusammen mit den anderen auf die Suche. Doch keiner von
ihnen kann voraussehen, was sie in jener anderen Welt erwartet ...
keiner von ihnen kennt die CRON.

Borromäusverein e.V.
»Man schreibt das Jahr 2361. Die Menschen leben innerhalb eines
perfekt organisierten Systems, in dem unbekannte Herrscher alle
Lebensabläufe
regeln, ihre Gefühle steuern und sie mit allem Lebensnotwendigen
versorgen. Ein Leben ohne Hunger, Schmerz, Angst, Zweifel - aber
auch ohne echte Empfindungen und Liebe. Einige von ihnen entdecken
ein altes Tagebuch, das von einer anderen Welt erzählt: Einer
Welt voll intensiver Erlebnisse und Gefühle. Von unwiderstehlicher
Sehnsucht gepackt wagen sie den Ausbruch aus dem System. Dort
erwartet
sie das echte, ungeschützte Leben, mit allen Schönheiten,
aber auch mit allen Gefahren, Sorgen und Ängsten, die die
Freiheit mit sich bringt. Am Ende entdecken sie, wer das System
errichtet
hat und welchem Zweck ihre wohlbehütete Existenz dienen sollte,
und müssen sich zwischen der Rückkehr in eine sorgenfreie,
aber unbewusste Existenz und dem Wagnis eines freien, gefährlichen
Lebens entscheiden. Sehr lesenswert!«
Claudia Brors
www.borro.de
ekz-Informationsdienst
»Die Welt 2361. Organisiert und gleichgeschaltet wie ein Insektenstaat
fristen die Menschen ihr Dasein in hochtechnisierten
Retortenstädten.
Grund aller Reibungslosigkeit im Zusammenleben
ist die Abschaffung aller Emotionen. Ein Häuflein Abtrünniger
jedoch beginnt zu zweifeln und begibt sich auf die Suche nach einer Lebensform
außerhalb
des perfekten Systems. Wegweiser ist ein Tagebuch
aus der "Frühzeit",
in dem von Gefühlen, Tieren und der Natur geschrieben wird. Frank
Stieper gelang ein überzeugender
Plot, der ausgewogen zwischen Spannung und
nachdenkenswerter Substanz rangiert und ein
interessantes Figurenensemble zu bieten hat.
Vorbilder klingen an (Huxley), werden aber
nicht nachgekaut und die deprimierende Zukunftsschwärze anderer
Literatur-SF-Romane wurde ausgespart. Gelungen und sehr empfohlen.«
Robert Elstner
Amazon.de Kundenrezensionen:

Sehr
spannend (23.
August 2005)
hkahrmann aus Limburgerhof, Deutschland:
Mein Sohn (13) hat es gelesen. Sehr
gut und flüssig zu lesen, "... ich
konnte nicht mehr aufhören zu lesen!".
Teilweise sehr gefährlich für die Hauptpersonen im Buch.
Gute Beschreibung der Technik.
Die Handlung war gleich von Anfang an fesselnd.
Meinen Sohn "zieht" es dann immer in die Handlung hinein!
Er kann das Jugendbuch uneingeschränkt weiterempfehlen.
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